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Heißer Hirsch – der Glühwein der anderen Art

Glühwein Heißer Hirsch

Ok, die Zeit der Weihnachtsmärkte ist fast vorbei, und kalt ist es auch noch nicht wirklich. Dennoch ist Glühwein das Getränk der Stunde – auch wenn die Konkurrenz durch die Wintervarianten von Aperol Sprizz & Co nicht klein ist.

Den würzigen Glühwein mit dem unverwechselbaren Duft kannten schon die alten Griechen. Im Prinzip, denn sie würzten nur ihre Weine, um sie genießbar zu machen. Als Geburtshelfer des richtigen Glühweins gelten die Römer.

Die Römer kamen und siegten

Sie versetzten Wein mit Gewürzen, um dessen Haltbarkeit zu verlängern und natürlich auch den Geschmack des sauren Weines zu verbessern. Sie „veredelten“ den Wein mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt, Lorbeer, Koriander, Thymian, Muskat, Macis und Piment. Das war kein preiswertes Vergnügen, denn Gewürze waren teuer und so blieb dieser Weingenuss der Oberschicht vorbehalten.

Wein wird verfeinert

Auch im Mittelalter kannte man Glühwein, trank ihn allerdings kalt. Hier stand ebenso der Wunsch den sauren Wein zu veredeln im Vordergrund. Die Autoren von „Deutschen Wein.deschreiben:

Im Mittelalter wurden die mit Gewürzen veredelten Weine kalt getrunken. Hippocras und Clairet ähnelten im Geschmack bereits dem heutigen Glühwein. Um dem Wein den sauren Geschmack zu nehmen, wurde dem Wein Honig zugesetzt. Der Zucker im Honig verbesserte jedoch nicht nur den Geschmack des Weines, sondern verlängerte auch dessen Haltbarkeit. Im Mittelalter galt der gewürzte Wein auch als Allheilmittel. Heute weiß man, dass der Grund für die positive Wirkung des Glühweins die ätherischen Öle der enthaltenen Gewürze sind. Nelken beispielsweise wirken verdauungsfördernd und antibakteriell. Zimt kurbelt die Verdauung an, wirkt gegen Völlegefühl und stärkt das Immunsystem. Eine aphrodisierende Wirkung wird dem Zimt ebenfalls nachgesagt. Kardamom wirkt appetitanregend und die ätherischen Öle der Gewürze sorgen für gute Stimmung und Glücksgefühle.

„Heißer Hirsch“ hat Suchtpotential ohne Nebenwirkung

heisser_hirsch-flascheMan muss schon lange suchen, damit Glühweintrinken ein Vergnügen bleibt. Und nicht alles ist wirklich bekömmlich. Eine Ausnahme, die wir kürzlich bei „ebl“ und „Vier Jahreszeiten“ in Erlangen entdeckten,  ist der Bio-Glühwein „Heißer Hirsch“. Nicht nur die Aufmachung gefällt, auch der Ton macht Laune. „Und ist die Landschaft kalt und weiß, lad’ Freunde ein und mach mich heiß… “ heißt es auf der Website und dieser Einladung sind wir gerne gefolgt (auch ohne weiße Landschaft). Und er schmeckt mindestens so gut wie er aussieht. Grundlage ist ein dunkelroter, fruchtig-kräftiger Bio-Merlotwein, der mit hochwertigen und 100 % natürlichen Bio-Gewürzextrakten verfeinert wird. Die Aromen aus Zimt, Nelken, Sternanis, Piment, Koriander, Orange und Zitrone verschmelzen mit Wein und Bio-Zucker zu einer Verbindung mit Suchtpotential – lecker!

Heißer Hirsch – bio, natürlich, schön und ein stimmiges Ganzes

Dass Glühwein nicht nur eine Flasche mit Etikett sein muss, sondern auch Unterhaltungswert besitzen kann, zeigen die Macher, die ACHT GRAD Plus GmbH aus Heilbronn. Die Jungunternehmer haben schon die Weinschorle neu interpretiert und machen sich nun auf, den Glühweinmarkt aufzumischen. Das zeigt auch die Website vom „heißen Hirschen“. Sie  ist unterhaltsam und anregend gemacht, bunt und anders. Die kleinen Geschichten rund um sein Revier, seine Familie und seinen Stammbaum sind nett zu lesen und zeigen die Liebe der Macher in ihr Produkt.  Besonders die Tipps haben es uns angetan, hier eine Kostprobe: Und bist du unzufrieden mit der Masse, dann reiß mich auf, denn ich hab’ Klasse…

Wer also auf Glühwein steht, sollte „Heißer Hirsch“ probieren, „denn das Leben ist zu kurz, um schlechten Glühwein zu trinken …“

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