Auszeiten
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Kuchen zum Niederknien

Ist es ein Trend? In Cafes, die zu keiner Kette gehören, Enotecas oder kleinen Bars entdecken wir zunehmend Kuchen, die nicht von der Stange sind. Handgemacht und selbstgebacken, individuell auf den Bedarf ausgerichtet. Da gibt es Bratapfelkuchen, Mohn-Käse-Kompositionen oder Kürbiskuchen mit Streuseln und Cranberries. Geschmackserlebnisse, ohne Bindemittel und künstliche Aromen.

Kuchen mal nicht aus dem Automaten

In Erlangen kennen wir mindestens drei Orte, in denen es Kuchen gibt, die anders sind, sich schon in der Form unterscheiden: bei Amir, der Kaffeemann, in der Enoteca und natürlich im Manhattan, dem Kino mit Café oder dem Café mit Kino – je nach Priorität. Jeden Samstag ist es für uns ein süßes Vergnügen.

Sieben bis acht Kuchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gibt es hier zum Wochenende. Frisch gebacken und satt im Geschmack, dazu einen Tee, der mal nicht im Teebeutel sein Dasein fristet, oder einen Cappuccino. Der ideale Einstieg in zwei schöne Tage. Doch nicht nur die Kuchen überzeugen im Manhattan. Es ist die Liebe zum Detail – vom Geschirr über die kleine Speisekarte auf dem Klemmbrett bis zu den frischen Blumen. Hier wirkt jemand, der es ernst nimmt und umfassend für das Wohl(befinden) der Gäste sorgt. Wir genießen die Auszeit – und wünschen uns noch mehr solche Plätze in unserer Stadt.

Übrigens: Die Aussage „Kuchen zum Niederknien“ könnte zwar auch von uns kommen, kommt sie aber nicht. Sie gehört zu Dagmar, die mit einem wunderbaren Weinhandel in Erlangen uns die portugiesischen und spanischen Spezialitäten näher bringt. Davon aber an anderer Stelle und zu einer anderen Zeit mehr.

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