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Thai Basilikum Garten

Thailändische Küche: frisch und unverfälscht

Nicht immer möchte man selber kochen. Dann ist Essen gehen angesagt. Marco und Paolo mit ihrem Esscafé oder der Japaner Hiro|Sakao im Röthelheimpark, das Gasthaus „Zur Ludwigshöhe“ in Adlitz oder das griechische Restaurant „Afroditi“ (Hallerhof) in Buckenhof sind dann für uns erste Wahl. So unterschiedlich die Küche auch ist – von italienisch bis fränkisch – überall fühlen wir uns gut aufgehoben. Wobei auch die Gepräche mit Paolo und Niko immer eine Bereicherung sind. Thailändische Küche in Forchheim Thailändisch haben wir ganz authentisch bei unseren Freunden Helmut und Noi kennengelernt. Bei Geburtstagsfeiern oder auch zwischendurch. Kokossuppe, Curry, Sate Gai … Und dann kam der Tag, an dem Noi ihren Traum vom eigenen Restaurant verwirklichte, ihre Leidenschaft zur Berufung wurde. Sie eröffnete das Thai Basilikum in der Fuchsenstraße in Forchheim. Und wer hier einmal essen war, weiß wie thailändische Küche schmecken kann: frisch, authentisch, unverfälscht. Eine leichte und gesunde Küche, man fühlt sich nie „voll“ oder „gestopft“, sondern zufrieden satt, ohne sich schwer zu fühlen. Die Grundlage ist das Prinzip von Nois Küche: Frische Zutaten, Gewürze und …

Sprung ins Kalte

Fasten für die Stille

Die Fastenzeit hat eine lange Tradition – und heute die verschiedensten Beweggründe. Manche machen es aus gesundheitlichen Aspekten, andere setzen damit ein Zeichen. Fasten gegen den Konsum, Fasten gegen den Terror, Fasten gegen den Lärm der Welt. Fasten hat viele Gesichter Fasten kommt immer mehr in Mode – und das ist auch gut so. Denn Fasten bedeutet auch sich der selbstverständlichen Dinge wieder bewusst werden. So machen manche Familien „Süßigkeitenfasten“ oder verweigern sich dem Auto, andere üben sich in „Social-Media-Fasten“ – ganz freiwillig. Diesem Gedanken möchten wir uns die nächsten sieben Wochen bis Ostern anschließen. Kein Post, kein Beitrag auf dieser Seite, sondern Ruhe. Ferien vom Lärm „Ob Auto- oder Flugzeuglärm, die musikalische Dauerberieselung in Einkaufszentren, der Klingel-Terror von Handys in den U-Bahnen und Bussen – die Lärmquellen in unserer Umgebung nehmen zu – Lärm wird immer mehr zum Stressfaktor.“ (www.br.de) Was tun? Abschalten, sich zurückziehen, nicht den Fernseher anschalten, wenn man nach Hause kommt. Schwieriger als gedacht, denn mit sich selbst kommen nur die Wenigsten aus. Deswegen ist es gut, wenn es Orte gibt, …

Fairy Gecko – Helping Bags

Gesehen haben wir die Taschen aus „alten“ Zement- und Fischmehlsäcken schon öfters. Sie fallen einfach auf aufgrund ihres farbenfrohen Designs. Überrascht waren wir dann aber doch, als wir sie bei El-Puente gefunden und die Geschichte zu den Taschen von Dagmar, der Inhaberin von El Puente, gehört haben. Fairy Gecko – ein Projekt, eine Entscheidung Die Geschichte von Fairy Gecko beginnt 2012, als Ortrun Gretzer auf einer zweijährigen Asienreise in Kambodscha diese bunten, recycelten Taschen sah. Sie war begeistert und hatte schnell die Idee, diese handgefertigten Unikate auch in Deutschland einzuführen. 2013 machte sie sich wieder auf den Weg nach Phnom Penh, blieb sechs Monate und lernte zahlreiche Projekte und Kleinbetriebe kennen. In Kambodscha allerdings sind die Arbeitsbedingungen ausgesprochen schlecht, das Land gehört zu den ärmsten der Welt. Machthungrige und korrupte Politiker beuteten und beuten noch heute die Bevölkerung aus. Und die großen Textlifirmen profitieren von Arbeitskräften, inbesondere Frauen, die kaum geschützt bei schlechten Bedingungen arbeiten müssen. Hier wollte Ortrun Gretzer nicht mitmachen. Sie setzt auf kleine Betriebe, fair produzierende Unternehmensprojekte. Fair, menschlich, verantwortungsvoll Heute arbeitet Fairy …

Glühwein Heißer Hirsch

Heißer Hirsch – der Glühwein der anderen Art

Ok, die Zeit der Weihnachtsmärkte ist fast vorbei, und kalt ist es auch noch nicht wirklich. Dennoch ist Glühwein das Getränk der Stunde – auch wenn die Konkurrenz durch die Wintervarianten von Aperol Sprizz & Co nicht klein ist. Den würzigen Glühwein mit dem unverwechselbaren Duft kannten schon die alten Griechen. Im Prinzip, denn sie würzten nur ihre Weine, um sie genießbar zu machen. Als Geburtshelfer des richtigen Glühweins gelten die Römer. Die Römer kamen und siegten Sie versetzten Wein mit Gewürzen, um dessen Haltbarkeit zu verlängern und natürlich auch den Geschmack des sauren Weines zu verbessern. Sie „veredelten“ den Wein mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt, Lorbeer, Koriander, Thymian, Muskat, Macis und Piment. Das war kein preiswertes Vergnügen, denn Gewürze waren teuer und so blieb dieser Weingenuss der Oberschicht vorbehalten. Wein wird verfeinert Auch im Mittelalter kannte man Glühwein, trank ihn allerdings kalt. Hier stand ebenso der Wunsch den sauren Wein zu veredeln im Vordergrund. Die Autoren von „Deutschen Wein.de“ schreiben: Im Mittelalter wurden die mit Gewürzen veredelten Weine kalt getrunken. Hippocras und Clairet ähnelten im Geschmack bereits dem heutigen …

In aller Munde

DIY

Wer sich fragt für was nun diese Abkürzung steht, der ist noch nicht im Selbst-Mach-Modus oder eben „Do-It-Yourself“-Leben angekommen. DIY ist mega-in. Ob nun junge Mütter Baby-Strampler mit Applikationen verzieren, Cranberries auf Draht als Weihnachtsdekoration aufgefädelt werden oder ältere Damen auf Weihnachtsbasaren selbstgestrickte Socken anbieten, all diese Sachen sind handgemacht und damit ein DIY. Es wird wieder gestrickt, gehäkelt – oh ja, Granny Squares liegen voll im Trend und jeder zweite Mensch in unserer Stadt, ob groß oder klein, trägt eine My Boshi Mütze – gefilzt, gebraut, eingemacht, eingelegt, geknetet, gebastelt, genäht, geupcycelt. Erzeugermärkte Vor zwei Wochen besuchte ich in Frankfurt den „Markt im Hof„, einen kleinen Erzeugermarkt, der neben selbstgemachten Marmeladen und Chutneys oder hervorragendem Apfelwein mit wunderschönen Flaschenlabels auch selbstgemachte kulinarische Genüsse wie indisches Fingerfood, New Yorker Cheesecake oder bretonische Karamellcrepes bietet. Markt für Handgemachtes Letztes Wochenende fand in Fürth der Markt für Handgemachtes, Design und Kunst, kurz Oscar.Selbstgemacht statt. DIY satt – Ohrringe aus lackierten Papiertüten, Flachfrauen, die Wegzehrung Richtung Ponyhof, besonders geeignet für Frauen, die schön(er) trinken wollen, kunterbuntes Allerlei aus …

Winterkiosk

Winterkiosk: nachhaltig und regional schenken.

Dieser Trend ist kein Trend mehr – überall in unserer Region gibt es Märkte rund um das nachhaltige, regionale, bewusste und handgemachte Schenken. Ob Oscar.Selbstgemacht in Fürth (Kulturforum), Fingerhood in Erlangen (E-Werk) oder der Winterkiosk in Nürnberg (Künstlerhaus), diese Märkte bieten wunderbare Anregungen und Ideen für Geschenke, die anders sind. Sie bieten aber auch Anregungen für ein anderes Denken und einen bewussteren Umgang mit Rohstoffen. Der Winterkiosk in Nürnberg Nach Oscar und Fingerhood folgt am kommenden Wochenende der Winterkiosk (13. und 14. Dezember, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof im Künstlerhaus). Er ist seit 2007 am Start und setzte schon damals ein Zeichen. Katharina und Joana Winter wollten einen anderen Weihnachtsmarkt, entstaubt, alternativ, kreativ und ideenreich. Das ist ihnen bis heute gelungen. Hier gibt es regionale, faire, recycelte, nachhaltige und handgemachte Produkte. Die Liste der Aussteller ist bunt gewürfelt (über 100) und alle verbindet der Gedanke etwas Besonderes, Einzigartiges herzustellen, ihrer Phantasie keine Grenzen zu geben. So fertigt zum Beispiel FRONI aus gebrauchten Frotteehandtüchern und getragener Babykleidung neue, einzigartige Liebhaberstücke, zeigt die KARTENKÜCHE hübsch illustrierte Karten mit Lieblings- …

Positiv die Welt verändern.

Es gibt viele Initiativen zum Thema Wasser. Darunter Viva con Agua aus St. Pauli, gegründet von Benjamin Adrion, Ex-FC St. Pauli-Spieler. Viva con Agua (VcA) ist eine sinnstiftende Gemeinschaft, die mit Freude die Welt positiv verändert. Ein Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt. Mit Spaß und sozialem Engagement die Welt verändern. VcA versteht sich als offenes Netzwerk, das vorwiegend von individueller Initiative und Mitwirkung der über 6.000 aktiven Supporter in ganz Deutschland und  Europa lebt. Mit vielen Aktionen und ebenso viel Spaß begeistern wir Menschen für soziales Engagement und sammeln Spenden! 3 Millionen Euro für WASH Viva con Agua unterstützt seit 2005 durch professionelles Fundraising  verschiedene Projekte der Welthungerhilfe mit dem Schwerpunkt ‚WASH‘ (Wasser, Sanitär, Hygiene) und hat seitdem über 3 Millionen Euro gespendet. Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. behält von allen eingenommen Projektspenden 15% für die satzungsgemäße Vereinsarbeit und nur 6% für die Administration des Vereins. Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in  Deutschland, die seit 1962 Projekte professionell und nachhaltig realisiert. Die Welthungerhilfe leistet Hilfe aus einer Hand: Von …

Das Räuchermännchen räuchert

Es räuchert wieder.

Spätestens mit dem 1. Advent räuchert es wieder, unser Räuchermännchen. Es hat schon einige Jahre auf dem Buckel und hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Damals haben wir es  im Bayerischen Wald erstanden, eine schöne Holzarbeit, die jedes Jahr nostalgische Erinnerungen und Bilder hervorruft. Und wenn draußen Schnee liegt ist die Atmosphäre perfekt. Fehlt nur noch der knisternde Kamin. Solange bis wir diesen noch nicht haben, muss das Räuchermännchen noch räuchern. Seit 1820 räuchert es! Raachermannel heißt das Räuchermännchen im Erzgebirge – und dort wurde es, so erzählt man sich, im Jahre 1820 von den Spielzeugmachern erfunden.. Und seitdem ist es fester Bestandteil der Weihnachtszeit und nimmt Räucherkegel aller Duftrichtungen auf. Wir nehmen die von  KNOX. Auch Sie kommen aus dem Erzgebirge und werden dort seit 1865 in Familien-Tradition hergestellt. Damals gründete der Apotheker Hermann Zwetz die heute älteste Räuchermittelfabrik Deutschlands und wohl auch Europas. Heute wird das Unternehmen von Marion Koch geleitet und beschäftigt 8-12 Mitarbeiter in Mohorn-Grund (in der Nähe von Dresden).  Die Geschichte der Räucherkerzen kann man hier in einem kleinem Museum nacherleben. Und wer nicht weiß, welche …

Mühle Rasurkultur

Ein Männerritual kommt wieder zurück.

Wer hätte das gedacht: die Nassrasur erlebt ein Comeback. Und mit ihr der Beruf des Barbiers und die Accessoires. Dazu gehören Rasierhobel, Rasiermesser, Dachshaarpinsel und Rasierseife, um nur einige Beispiele zu nennen. Bewahrer und Trendsetter dieser neuen Rasurkultur ist das Unternehmen Mühle aus dem Erzgebirge. Seit 1945 inhabergeführt hat sich die Manufaktur ganz der Nassrasur verschrieben. „Mit einer beispielhaften Fertigungstiefe und formvollendeten Designs haben wir uns zu einem weltweit führenden Anbieter hochwertiger Accessoires für die Nassrasur entwickelt. Die Freude darüber teilen wir mit unseren Partnern im Handel und allen Kunden, jeder ein Botschafter für Rasurkultur auf seine Art.“ (www.muehle-shaving.com) Wer einen Blick auf die Website wirft und die Produkte live probiert, spürt die Liebe zum Thema in jedem einzelnen Stück. Handwerk und Serienproduktion in wunderbarer Einigkeit. Wie lange noch? Das kann keiner sagen, denn die Lehrberufe des Pinselmachers und auch der des Messerschleifers sind vom Aussterben bedroht. Der Barbier um die Ecke – kommt wieder! Mit der Renaissance der Nassrasur ist natürlich auch der Wunsch vieler Männer verbunden, sie wieder zu erlernen, um das Männerritual täglich zu Hause zu zelebrieren. Wer allerdings einen Barbier sucht, …

Kuchen zum Niederknien

Ist es ein Trend? In Cafes, die zu keiner Kette gehören, Enotecas oder kleinen Bars entdecken wir zunehmend Kuchen, die nicht von der Stange sind. Handgemacht und selbstgebacken, individuell auf den Bedarf ausgerichtet. Da gibt es Bratapfelkuchen, Mohn-Käse-Kompositionen oder Kürbiskuchen mit Streuseln und Cranberries. Geschmackserlebnisse, ohne Bindemittel und künstliche Aromen. Kuchen mal nicht aus dem Automaten In Erlangen kennen wir mindestens drei Orte, in denen es Kuchen gibt, die anders sind, sich schon in der Form unterscheiden: bei Amir, der Kaffeemann, in der Enoteca und natürlich im Manhattan, dem Kino mit Café oder dem Café mit Kino – je nach Priorität. Jeden Samstag ist es für uns ein süßes Vergnügen. Sieben bis acht Kuchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gibt es hier zum Wochenende. Frisch gebacken und satt im Geschmack, dazu einen Tee, der mal nicht im Teebeutel sein Dasein fristet, oder einen Cappuccino. Der ideale Einstieg in zwei schöne Tage. Doch nicht nur die Kuchen überzeugen im Manhattan. Es ist die Liebe zum Detail – vom Geschirr über die kleine Speisekarte auf dem Klemmbrett bis zu …