Neueste Artikel

Thai Basilikum Garten

Thailändische Küche: frisch und unverfälscht

Nicht immer möchte man selber kochen. Dann ist Essen gehen angesagt. Marco und Paolo mit ihrem Esscafé oder der Japaner Hiro|Sakao im Röthelheimpark, das Gasthaus „Zur Ludwigshöhe“ in Adlitz oder das griechische Restaurant „Afroditi“ (Hallerhof) in Buckenhof sind dann für uns erste Wahl. So unterschiedlich die Küche auch ist – von italienisch bis fränkisch – überall fühlen wir uns gut aufgehoben. Wobei auch die Gepräche mit Paolo und Niko immer eine Bereicherung sind.

Thailändische Küche in Forchheim

Thailändisch haben wir ganz authentisch bei unseren Freunden Helmut und Noi kennengelernt. Sate Gai im Thai BasilikumBei Geburtstagsfeiern oder auch zwischendurch. Kokossuppe, Curry, Sate Gai … Und dann kam der Tag, an dem Noi ihren Traum vom eigenen Restaurant verwirklichte, ihre Leidenschaft zur Berufung wurde. Sie eröffnete das Thai Basilikum in der Fuchsenstraße in Forchheim. Und wer hier einmal essen war, weiß wie thailändische Küche schmecken kann: frisch, authentisch, unverfälscht. Eine leichte und gesunde Küche, man fühlt sich nie „voll“ oder „gestopft“, sondern zufrieden satt, ohne sich schwer zu fühlen. Die Grundlage ist das Prinzip von Nois Küche: Frische Zutaten, Gewürze und Kräuter – kein Glutamat, keine Geschmacksverstärker. Auch ihre Currys macht Noi noch selbst. Das Rezept ist ein Familiengeheimnis. Und das Frischeprinzip gilt für alle Gerichte. Sie werden nicht vorgekocht und einfach wieder aufgewärmt, sondern mit der Bestellung beginnt die Zubereitung. So kann es manchmal etwas länger dauern, aber Handarbeit kostet Zeit. Und enttäuscht wurden wir nie, egal wann und mit wem wir hier essen waren.

Im Garten sitzen und den Alltag vergessen

Wer im Sommer das Thai Basilikum besucht, sollte einen Tisch im Garten reservieren. Hier kann man im Pavillon oder unter großen Schirmen nicht nur das unvergleichliche Essen Der Garten vom Thai Basilikum in Fochheimgenießen, hier kann man sich auch ganz entspannt der einzigartigen Atmosphäre hingeben. Direkt an der Wiesent gelegen, im Schein vieler Kerzen, ist der Alltag im Garten des Thai Basilikums sehr weit weg. Probieren Sie es aus – aber reservieren Sie vorher einen Tisch, denn sonst müssen Sie unter Umständen sehr lange warten oder bekommen gar keinen Platz. Denn das Thai Basilikum ist längst über die Grenzen Forchheims hinaus bekannt für seine gute und exzellente Küche.

Sprung ins Kalte

Fasten für die Stille

Die Fastenzeit hat eine lange Tradition – und heute die verschiedensten Beweggründe. Manche machen es aus gesundheitlichen Aspekten, andere setzen damit ein Zeichen. Fasten gegen den Konsum, Fasten gegen den Terror, Fasten gegen den Lärm der Welt.

Fasten hat viele Gesichter

Fasten kommt immer mehr in Mode – und das ist auch gut so. Denn Fasten bedeutet auch sich der selbstverständlichen Dinge wieder bewusst werden. So machen manche Familien „Süßigkeitenfasten“ oder verweigern sich dem Auto, andere üben sich in „Social-Media-Fasten“ – ganz freiwillig. Diesem Gedanken möchten wir uns die nächsten sieben Wochen bis Ostern anschließen. Kein Post, kein Beitrag auf dieser Seite, sondern Ruhe.

Ferien vom Lärm

„Ob Auto- oder Flugzeuglärm, die musikalische Dauerberieselung in Einkaufszentren, der Klingel-Terror von Handys in den U-Bahnen und Bussen – die Lärmquellen in unserer Umgebung nehmen zu – Lärm wird immer mehr zum Stressfaktor.“ (www.br.de) Was tun? Abschalten, sich zurückziehen, nicht den Fernseher anschalten, wenn man nach Hause kommt. Schwieriger als gedacht, denn mit sich selbst kommen nur die Wenigsten aus. Deswegen ist es gut, wenn es Orte gibt, die uns einen Rückzug ermöglichen. Manchmal ein Innenhof um die Ecke, manchmal eine Lichtung im Wald. Oder auch Klöster und Kirchen.

Gärten der Stille

Philip Roderick, ein anglikanischen Priester in Oxford, entwickelte eine besondere Idee – Gärten der Stille. Es sind Rückzugsorte, die durch ihre natürliche Schönheit bewusst für Besinnung und Einsamkeit gewählt wurden. Oft sind diese Gärten, von privaten Gärten abgesehen, an Institutionen wie Kirchen oder Schulen, aber auch Gefängnisse oder Krankenhäuser gebunden – und trotzdem zeitweise für die Öffentlichkeit zugänglich. Die „Quiet Garden Movement“ wendet sich an alle, die nach ganzheitlicher Erfahrung und innerer Stille suchen. Philip Roderick über seine Beweggründe: „It began in South Wales when Philip, about 14 years old at the time, was on holiday with his family. He went for an evening walk alone up the cliff path and was suddenly aware of a different reality, a depth to things of which he had previously been unaware. This experience lasted for about half an hour. Afterwards he returned to his family, outwardly the same, but inwardly transformed. He later found out that it was the site of a monastic settlement.“

Wagen wir also den Sprung und versuchen uns an der Stille, entdecken wir das Besondere im Alltag. Wir freuen uns darauf.

Fairy Gecko – Helping Bags

Gesehen haben wir die Taschen aus „alten“ Zement- und Fischmehlsäcken schon öfters. Sie fallen einfach auf aufgrund ihres farbenfrohen Designs. Überrascht waren wir dann aber doch, als wir sie bei El-Puente gefunden und die Geschichte zu den Taschen von Dagmar, der Inhaberin von El Puente, gehört haben.

Fairy Gecko – ein Projekt, eine Entscheidung

Fairy-Gecko-Taschen-VielfaltDie Geschichte von Fairy Gecko beginnt 2012, als Ortrun Gretzer auf einer zweijährigen Asienreise in Kambodscha diese bunten, recycelten Taschen sah. Sie war begeistert und hatte schnell die Idee, diese handgefertigten Unikate auch in Deutschland einzuführen. 2013 machte sie sich wieder auf den Weg nach Phnom Penh, blieb sechs Monate und lernte zahlreiche Projekte und Kleinbetriebe kennen. In Kambodscha allerdings sind die Arbeitsbedingungen ausgesprochen schlecht, das Land gehört zu den ärmsten der Welt. Machthungrige und korrupte Politiker beuteten und beuten noch heute die Bevölkerung aus. Und die großen Textlifirmen profitieren von Arbeitskräften, inbesondere Frauen, die kaum geschützt bei schlechten Bedingungen arbeiten müssen. Hier wollte Ortrun Gretzer nicht mitmachen. Sie setzt auf kleine Betriebe, fair produzierende Unternehmensprojekte.

Fair, menschlich, verantwortungsvoll

Heute arbeitet Fairy Gecko mit verschiedenen Unternehmen zusammen.

„Allen gemeinsam ist, dass die Näherinnen einen garantierten Mindestlohn erhalten, bei jeder Auftragslage. Danach werden sie nach Stückzahl bezahlt. Ebenso erhalten siebereits während ihrer Schulung (3 – 6 Monate) einen Lohn (was in den großen Fabriken ebenfalls nicht gegeben ist). Bei Krankheit werden sie nicht – wie üblich – entlassen, sondern bekommen eine medizinische Unterstützung. Alleinerziehenden Frauen (ein weitverbreitetes Problem in Kambodscha) wird ermöglicht zu Hause zu nähen, so dass sie den Lebensunterhalt für die Familie erwirtschaften können, ohne dass sie oder ihre Kinder in die Prostitution gezwungen werden.“ (www.fairy-gecko.de)

fairy-gecko-BagUnd noch eine Besonderheit zeichnet die Unternehmen aus, mit denen Ortrun Gretzer zusammenarbeitet. Sie kooperieren mit Behinderten, von denen es viele in Kambodscha aufgrund der immer noch vielerorts vorhandenen Landminen, der vielen Poliofälle und der hohen Unfalldichte im Verkehr gibt.

Recycling-Taschen – für jeden Zweck und viele Anforderungen

Das Programm von Fairy Gecko ist vielseitig – es gibt Shopper und Strandtaschen, Umhängetaschen, Rucksäcke und Tablethüllen, Sport-,  Kosmetik- und Laptoptaschen, Smartphonehüllen, Flaschenträger und vieles mehr. Farbenfroh, ausgesprochen stabil und wasserfest sind die Taschen und Hüllen – kein Wunder, werden die Taschen doch aus recycelten Fisch-, Zement- und Reissäcken hergestellt, ein robust gewebtes Kunststoffmaterial. Uns haben die Taschen auf Anhieb gefallen. Entschieden haben wir uns für die „faltbare Einkaufstasche„, die man mit einem Reißverschluss rundherum verschließen kann. „So ist sie ordentlich verstaut und ein ideales Utensil fürs Auto und die Spontaneinkäufe.“

Mehr über Fairy Gecko gibt es auf der Website. Hier ist auch ein Shop – man bekommt ausgewählte Stücke aber wie gesagt auch bei El Puente, manchmal auch auf Märkten. Viel Spaß mit den Taschen.

 

Glühwein Heißer Hirsch

Heißer Hirsch – der Glühwein der anderen Art

Ok, die Zeit der Weihnachtsmärkte ist fast vorbei, und kalt ist es auch noch nicht wirklich. Dennoch ist Glühwein das Getränk der Stunde – auch wenn die Konkurrenz durch die Wintervarianten von Aperol Sprizz & Co nicht klein ist.

Den würzigen Glühwein mit dem unverwechselbaren Duft kannten schon die alten Griechen. Im Prinzip, denn sie würzten nur ihre Weine, um sie genießbar zu machen. Als Geburtshelfer des richtigen Glühweins gelten die Römer.

Die Römer kamen und siegten

Sie versetzten Wein mit Gewürzen, um dessen Haltbarkeit zu verlängern und natürlich auch den Geschmack des sauren Weines zu verbessern. Sie „veredelten“ den Wein mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt, Lorbeer, Koriander, Thymian, Muskat, Macis und Piment. Das war kein preiswertes Vergnügen, denn Gewürze waren teuer und so blieb dieser Weingenuss der Oberschicht vorbehalten.

Wein wird verfeinert

Auch im Mittelalter kannte man Glühwein, trank ihn allerdings kalt. Hier stand ebenso der Wunsch den sauren Wein zu veredeln im Vordergrund. Die Autoren von „Deutschen Wein.de“ schreiben:

Im Mittelalter wurden die mit Gewürzen veredelten Weine kalt getrunken. Hippocras und Clairet ähnelten im Geschmack bereits dem heutigen Glühwein. Um dem Wein den sauren Geschmack zu nehmen, wurde dem Wein Honig zugesetzt. Der Zucker im Honig verbesserte jedoch nicht nur den Geschmack des Weines, sondern verlängerte auch dessen Haltbarkeit. Im Mittelalter galt der gewürzte Wein auch als Allheilmittel. Heute weiß man, dass der Grund für die positive Wirkung des Glühweins die ätherischen Öle der enthaltenen Gewürze sind. Nelken beispielsweise wirken verdauungsfördernd und antibakteriell. Zimt kurbelt die Verdauung an, wirkt gegen Völlegefühl und stärkt das Immunsystem. Eine aphrodisierende Wirkung wird dem Zimt ebenfalls nachgesagt. Kardamom wirkt appetitanregend und die ätherischen Öle der Gewürze sorgen für gute Stimmung und Glücksgefühle.

„Heißer Hirsch“ hat Suchtpotential ohne Nebenwirkung

heisser_hirsch-flascheMan muss schon lange suchen, damit Glühweintrinken ein Vergnügen bleibt. Und nicht alles ist wirklich bekömmlich. Eine Ausnahme, die wir kürzlich bei „ebl“ und „Vier Jahreszeiten“ in Erlangen entdeckten,  ist der Bio-Glühwein „Heißer Hirsch“. Nicht nur die Aufmachung gefällt, auch der Ton macht Laune. „Und ist die Landschaft kalt und weiß, lad’ Freunde ein und mach mich heiß… “ heißt es auf der Website und dieser Einladung sind wir gerne gefolgt (auch ohne weiße Landschaft). Und er schmeckt mindestens so gut wie er aussieht. Grundlage ist ein dunkelroter, fruchtig-kräftiger Bio-Merlotwein, der mit hochwertigen und 100 % natürlichen Bio-Gewürzextrakten verfeinert wird. Die Aromen aus Zimt, Nelken, Sternanis, Piment, Koriander, Orange und Zitrone verschmelzen mit Wein und Bio-Zucker zu einer Verbindung mit Suchtpotential – lecker!

Heißer Hirsch – bio, natürlich, schön und ein stimmiges Ganzes

Dass Glühwein nicht nur eine Flasche mit Etikett sein muss, sondern auch Unterhaltungswert besitzen kann, zeigen die Macher, die ACHT GRAD Plus GmbH aus Heilbronn. Die Jungunternehmer haben schon die Weinschorle neu interpretiert und machen sich nun auf, den Glühweinmarkt aufzumischen. Das zeigt auch die Website vom „heißen Hirschen“. Sie  ist unterhaltsam und anregend gemacht, bunt und anders. Die kleinen Geschichten rund um sein Revier, seine Familie und seinen Stammbaum sind nett zu lesen und zeigen die Liebe der Macher in ihr Produkt.  Besonders die Tipps haben es uns angetan, hier eine Kostprobe: Und bist du unzufrieden mit der Masse, dann reiß mich auf, denn ich hab’ Klasse…

Wer also auf Glühwein steht, sollte „Heißer Hirsch“ probieren, „denn das Leben ist zu kurz, um schlechten Glühwein zu trinken …“

In aller Munde

DIY

Wer sich fragt für was nun diese Abkürzung steht, der ist noch nicht im Selbst-Mach-Modus oder eben „Do-It-Yourself“-Leben angekommen. DIY ist mega-in. Ob nun junge Mütter Baby-Strampler mit Applikationen verzieren, Cranberries auf Draht als Weihnachtsdekoration aufgefädelt werden oder ältere Damen auf Weihnachtsbasaren selbstgestrickte Socken anbieten, all diese Sachen sind handgemacht und damit ein DIY. Es wird wieder gestrickt, gehäkelt – oh ja, Granny Squares liegen voll im Trend und jeder zweite Mensch in unserer Stadt, ob groß oder klein, trägt eine My Boshi Mütze – gefilzt, gebraut, eingemacht, eingelegt, geknetet, gebastelt, genäht, geupcycelt.

Erzeugermärkte

ApfelweinkontorVor zwei Wochen besuchte ich in Frankfurt den „Markt im Hof„, einen kleinen Erzeugermarkt, der neben selbstgemachten Marmeladen und Chutneys oder hervorragendem Apfelwein mit wunderschönen Flaschenlabels auch selbstgemachte kulinarische Genüsse wie indisches Fingerfood, New Yorker Cheesecake oder bretonische Karamellcrepes bietet.

Markt für Handgemachtes

Letztes Wochenende fand in Fürth der Markt für Handgemachtes, Design und Kunst, kurz Oscar.Selbstgemacht statt. DIY satt – Ohrringe aus lackierten Papiertüten, Flachfrauen, die Wegzehrung Richtung Ponyhof, besonders geeignet für Frauen, die schön(er) trinken wollen, kunterbuntes Allerlei aus heimischen Werk- und Wirkstätten.
Mit Andrea Träger aus Erlangen, die Köstlichkeiten aus dem Glas anbietet, schwätzten wir ein bisschen länger. Ihre kleine Manufaktur „In aller Munde“ bietet feinste handgerührte Fruchtaufstriche, Konfitüren, Früchte-Mus, Sirup, Frucht-Konfekt, Likör, Pesto&Essig aus regionalem Obst und Gemüse an.  Naturbelassen, selbstgepflückt bei befreundeten Hobby-Gärtnern oder von unseren schönen fränkischen Streuobstwiesen. Hergestellt mit Herz von Hand am heimischen Herd. Die Auswahl fiel schwer und wir konnten uns nicht durch alle Köstlichkeiten durchprobieren. Am Ende fiel unsere Wahl auf einen Quittenlikör und einen Quittensenf.

DIY

Marmelade mache ich schon lange selber ein, denn mal ehrlich …. keine schmeckt so gut wie selbstgekochte. Dieses Jahr war sogar Apfelmus dran. Aus Basteln mit Tonpapier und Window-Colours bin ich rausgewachsen. Aber es gibt so viele Herausforderungen von Dingen, die selbst gemacht werden wollen. Dazu demnächst mehr.Do it yourself

 

Winterkiosk

Winterkiosk: nachhaltig und regional schenken.

Dieser Trend ist kein Trend mehr – überall in unserer Region gibt es Märkte rund um das nachhaltige, regionale, bewusste und handgemachte Schenken. Ob Oscar.Selbstgemacht in Fürth (Kulturforum), Fingerhood in Erlangen (E-Werk) oder der Winterkiosk in Nürnberg (Künstlerhaus), diese Märkte bieten wunderbare Anregungen und Ideen für Geschenke, die anders sind. Sie bieten aber auch Anregungen für ein anderes Denken und einen bewussteren Umgang mit Rohstoffen.

Der Winterkiosk in Nürnberg

Nach Oscar und Fingerhood folgt am kommenden Wochenende der Winterkiosk (13. und 14. Dezember, direkt gegenüber vom Hauptbahnhof im Künstlerhaus). Er ist seit 2007 am Start und setzte schon damals ein Zeichen. Katharina und Joana Winter wollten einen anderen Weihnachtsmarkt, entstaubt, alternativ, kreativ und ideenreich. Das ist ihnen bis heute gelungen. Hier gibt es regionale, faire, recycelte, nachhaltige und handgemachte Produkte.

Die Liste der Aussteller ist bunt gewürfelt (über 100) und alle verbindet der Gedanke etwas Besonderes, Einzigartiges herzustellen, ihrer Phantasie keine Grenzen zu geben. So fertigt zum Beispiel FRONI aus gebrauchten Frotteehandtüchern und getragener Babykleidung neue, einzigartige Liebhaberstücke, zeigt die KARTENKÜCHE hübsch illustrierte Karten mit Lieblings- und Geheimrezepten, gibt es handgefertigte Seifen bei OCÉANA oder individuelle Mode bei STATEMENT.

Mit-Machen ist angesagt

Neben dem Stöbern laden Workshops und Mitmach-Aktionen jeden ein, sein eigenes kreatives Potential zu entdecken. Zudem erwarten die Besucher im Keller des Künstlerhauses die „Offenen Werkstätten“ mit Live-Siebdruck, Schreinerei, Keramik und anderem mehr. Vielleicht ist man dann ja im nächsten Jahr nicht mehr nur Besucher, sondern Aussteller.

Regional, kreativ und nachhaltig

„Denken beim Schenken“, so lautet das Motto des Winterkiosk. Und im Mittelpunkt stehen wieder: „Viel Spaß, kreative Ideen, gesundes Essen, gute Musik, faire und umweltschonende Produktionsprozesse, Design mit Hand & Herz — von und für Menschen aus der Region.“ Wer also am 3. Adventswochenende noch nichts vor hat, sollte den Winterkiosk besuchen und sich dort „anregen“ lassen. Weitere Informationen unter www.winterkiosk.de. Viel Spaß und noch eine schöne Adventszeit.

(c) Bild Daria Diehl, www.winterkiosk.de

Positiv die Welt verändern.

Es gibt viele Initiativen zum Thema Wasser. Darunter Viva con Agua aus St. Pauli, gegründet von Benjamin Adrion, Ex-FC St. Pauli-Spieler. Viva con Agua (VcA) ist eine sinnstiftende Gemeinschaft, die mit Freude die Welt positiv verändert. Ein Netzwerk von Menschen und Organisationen, das sich für einen menschenwürdigen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung einsetzt.

Mit Spaß und sozialem Engagement die Welt verändern.

VcA versteht sich als offenes Netzwerk, das vorwiegend von individueller Initiative
und Mitwirkung der über 6.000 aktiven Supporter in ganz Deutschland und  Europa lebt. Mit vielen Aktionen und ebenso viel Spaß begeistern wir Menschen für soziales Engagement und sammeln Spenden!

3 Millionen Euro für WASH

Viva con Agua unterstützt seit 2005 durch professionelles Fundraising  verschiedene Projekte der Welthungerhilfe mit dem Schwerpunkt ‚WASH‘ (Wasser, Sanitär, Hygiene) und hat seitdem über 3 Millionen Euro gespendet.

Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. behält von allen eingenommen Projektspenden 15% für die satzungsgemäße Vereinsarbeit und nur 6% für die Administration des Vereins. Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten Hilfsorganisationen in  Deutschland, die seit 1962 Projekte professionell und nachhaltig realisiert. Die Welthungerhilfe leistet Hilfe aus einer Hand: Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungshilfe mit einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

Partnerschaft mit der Welthungerhilfe

Seit der Gründung im Jahr 1962 wurden mehr als 7.100 Projekte in 70 Ländern  mit 2,52 Milliarden Euro gefördert – für eine Welt ohne Hunger und Armut.  Die exklusive Partnerschaft wird flankiert von innovativen und öffentlichkeitsstarken Spendenaktionen und Bildungsangeboten, die Spaß machen.

Mittlerweile haben über 100.000 Kinder und Jugendliche an Viva con Agua-Bildungsprojekten partizipiert. Dank der Spenden von Viva con Agua konnten die Lebensbedingungen von mehr als 300.000 Menschen weltweit nachhaltig verbessert werden: Beispielsweise durch Wasserspender auf Kuba, Tiefbohrbrunnen und sanitäre Anlagen in Äthiopien, Quelleinfassungen in Ruanda, Trinkwasserverteilungssysteme in Ecuador, Brunnen und Latrinen in Kambodscha oder  Regenwasser-Auffangsysteme in Kenia und Haiti.

Spendenkonto Viva con Agua:
Hamburger Sparkasse | BLZ: 200 505 50 | Konto: 12 68 135 181

Wer nicht nur einmalig spenden will, kann VcA auch als Fördermitglied unterstützen. Weitere Informationen gibt es hier.

(Quelle www.vivaconagua.org, Foto (c) John Broemstrup)

Das Räuchermännchen räuchert

Es räuchert wieder.

Spätestens mit dem 1. Advent räuchert es wieder, unser Räuchermännchen. Es hat schon einige Jahre auf dem Buckel und hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Damals haben wir es  im Bayerischen Wald erstanden, eine schöne Holzarbeit, die jedes Jahr nostalgische Erinnerungen und Bilder hervorruft. Und wenn draußen Schnee liegt ist die Atmosphäre perfekt. Fehlt nur noch der knisternde Kamin. Solange bis wir diesen noch nicht haben, muss das Räuchermännchen noch räuchern.

Seit 1820 räuchert es!

Raachermannel heißt das Räuchermännchen im Erzgebirge – und dort wurde es, so erzählt man sich, im Jahre 1820 von den Spielzeugmachern erfunden.. Und seitdem ist es fester Bestandteil der Weihnachtszeit und nimmt Räucherkegel aller Duftrichtungen auf. Wir nehmen die von  KNOX. Auch Sie kommen aus dem Erzgebirge und werden dort seit 1865 in Familien-Tradition hergestellt. Damals gründete der Apotheker Hermann Zwetz die heute älteste Räuchermittelfabrik Deutschlands und wohl auch Europas. Heute wird das Unternehmen von Marion Koch geleitet und beschäftigt 8-12 Mitarbeiter in Mohorn-Grund (in der Nähe von Dresden).  Die Geschichte der Räucherkerzen kann man hier in einem kleinem Museum nacherleben. Und wer nicht weiß, welche Räucherkerzen er zu welchem Anlass nehmen soll, kann mit dem Räucherkerzenberater den richtigen finden. Viel Spaß dabei – und schönen 1. Advent.

Mühle Rasurkultur

Ein Männerritual kommt wieder zurück.

Wer hätte das gedacht: die Nassrasur erlebt ein Comeback. Und mit ihr der Beruf des Barbiers und die Accessoires. Dazu gehören Rasierhobel, Rasiermesser, Dachshaarpinsel und Rasierseife, um nur einige Beispiele zu nennen. Bewahrer und Trendsetter dieser neuen Rasurkultur ist das Unternehmen Mühle aus dem Erzgebirge. Seit 1945 inhabergeführt hat sich die Manufaktur ganz der Nassrasur verschrieben.

„Mit einer beispielhaften Fertigungstiefe und formvollendeten Designs haben wir uns zu einem weltweit führenden Anbieter hochwertiger Accessoires für die Nassrasur entwickelt. Die Freude darüber teilen wir mit unseren Partnern im Handel und allen Kunden, jeder ein Botschafter für Rasurkultur auf seine Art.“ (www.muehle-shaving.com)

Wer einen Blick auf die Website wirft und die Produkte live probiert, spürt die Liebe zum Thema in jedem einzelnen Stück. Handwerk und Serienproduktion in wunderbarer Einigkeit. Wie lange noch? Das kann keiner sagen, denn die Lehrberufe des Pinselmachers und auch der des Messerschleifers sind vom Aussterben bedroht.

Der Barbier um die Ecke – kommt wieder!

Mit der Renaissance der Nassrasur ist natürlich auch der Wunsch vieler Männer verbunden, sie wieder zu erlernen, um das Männerritual täglich zu Hause zu zelebrieren. Wer allerdings einen Barbier sucht, muss Glück haben. Barbershops sind inzwischen selten. In unserer Nähe gibt es  zum Glück wieder einen. In Schweinfurt hält Joachim Groha das Handwerk hoch. In seinem Barbershop kommen Männer auf ihre Kosten und können die Kunst der Nassrasur in Workshops und Seminaren erlernen oder sich rasieren lassen. Wie viele andere, insbesondere jüngere Männer, die sich zum neuen Schnitt den kleinen Luxus einer Nassrasur mit dem Rasiermesser beim Profi leisten.

Das Männerritual für das Glück am Morgen

Nassrasur bedeutet Innehalten und Konzentration. Nach der Gesichtsreinigung kommt zuerst eine heiße Kompresse auf das Gesicht. Diese öffnet die Poren und macht die Barthaare weich. Danach wird ein Pre-Shave aufgetragen. Auch damit werden die Barthaare geschmeidig gemacht und die Haut für die Rasur vorbereitet. Dann geht es ans Einseifen. Puristen nehmen Rasierseife und schäumen diese mit einem Pinsel auf bis ein relativ fester Schaum entsteht – Konsistenz wie steife Sahne. Andere nehmen Creme aus der Tube. Ein „no go“ ist Rasierschaum aus der Dose – ein Frevel wie Sprühsahne zum selbstgebackenen Kuchen. Ist die Schaumkonsistenz perfekt wird das Gesicht intensiv eingeschäumt, idealerweise mehrmals. Wer zu einer Mehrfachklinge greift kann nun fröhlich losrasieren und muss keine Angst vor Verletzungen haben. Mehrfachklingen sind zwar unverschämt teuer, dafür aber sicher. Praktisch eine Nassrasur mit Airbag. Wer eine kleine Herausforderung sucht, nimmt einen Rasierhobel, offen oder geschlossen. Mein Vater hat seinen immer noch, einfach aufdrehen und Klinge reinlegen. Der  geschlossene Hobel ist für Anfänger ideal, denn die Gefahr eines Schnittes durch eine unachtsame Bewegung ist geringer. Bei beiden Varianten aber sind Stellung und Druck entscheidend. 45° und sanfte Bewegungen, so Groha, sind optimal. Schwierig sind die Stellen am Hals, aber hier macht Übung den Meister. Wer am Morgen eine größere Herausforderung sucht, greift zum Rasiermesser. Aber Vorsicht, das ist nur etwas für Kenner. Wie es geht, lernt man bei Groha. Nach dem ersten Rasurgang folgt der Zweite. Zum Abschluss kommt noch einmal eine Kompresse zum Einsatz, diesmal kalt. Danach noch ein After-Shave und eine Pflege, fertig. Wer übrigens alkoholhaltige After-Shaves nimmt wird ganz sicher wach – es brennt. Etwas für die  Harten unter den Männern.

Die „Ausrüstung“ gibt es im Internet und vor Ort

Wer nun Blut geleckt hat, kann sich bequem in Internet oder in den  Geschäften vor Ort mit den „Werkzeugen“ eindecken. Messer etwa gibt es bei  Rasur pur, Mühle Produkte, Pre- und Aftershaves wie auch Düfte bei Zoephel – Die Schönheitsexperten in Erlangen oder im Mühle-Shop. Aber ein Kauf vor Ort ist nicht nur ein anderes Erlebnis, es bewahrt unsere Innenstädte auch vor der Langeweile. Denn für Abwechslung im Einerlei der Ketten sorgen die inhabergeführten Geschäfte, die oft über Generationen mit Leidenschaft ihrem Metier nachgehen und dafür sorgen, dass eben auch Dinge zu kaufen gibt, die nicht jeder hat und trägt. Viel Spaß und vor allem Glück am Morgen. Schreiben Sie uns von Ihren Erfahrungen, wir freuen uns darauf.

(Bild: (c) MÜHLE/Jo Zarth)

Kuchen zum Niederknien

Ist es ein Trend? In Cafes, die zu keiner Kette gehören, Enotecas oder kleinen Bars entdecken wir zunehmend Kuchen, die nicht von der Stange sind. Handgemacht und selbstgebacken, individuell auf den Bedarf ausgerichtet. Da gibt es Bratapfelkuchen, Mohn-Käse-Kompositionen oder Kürbiskuchen mit Streuseln und Cranberries. Geschmackserlebnisse, ohne Bindemittel und künstliche Aromen.

Kuchen mal nicht aus dem Automaten

In Erlangen kennen wir mindestens drei Orte, in denen es Kuchen gibt, die anders sind, sich schon in der Form unterscheiden: bei Amir, der Kaffeemann, in der Enoteca und natürlich im Manhattan, dem Kino mit Café oder dem Café mit Kino – je nach Priorität. Jeden Samstag ist es für uns ein süßes Vergnügen.

Sieben bis acht Kuchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gibt es hier zum Wochenende. Frisch gebacken und satt im Geschmack, dazu einen Tee, der mal nicht im Teebeutel sein Dasein fristet, oder einen Cappuccino. Der ideale Einstieg in zwei schöne Tage. Doch nicht nur die Kuchen überzeugen im Manhattan. Es ist die Liebe zum Detail – vom Geschirr über die kleine Speisekarte auf dem Klemmbrett bis zu den frischen Blumen. Hier wirkt jemand, der es ernst nimmt und umfassend für das Wohl(befinden) der Gäste sorgt. Wir genießen die Auszeit – und wünschen uns noch mehr solche Plätze in unserer Stadt.

Übrigens: Die Aussage „Kuchen zum Niederknien“ könnte zwar auch von uns kommen, kommt sie aber nicht. Sie gehört zu Dagmar, die mit einem wunderbaren Weinhandel in Erlangen uns die portugiesischen und spanischen Spezialitäten näher bringt. Davon aber an anderer Stelle und zu einer anderen Zeit mehr.